Cyanotypie Experimente  

Im Moment beschäftige ich mich mit der Cyanotypie und experimentiere mit Material und Technik. Cyanotypie- auch Blaudruck genannt, ist ein fotografisches Verfahren welches seinen Ursprung im Jahr 1842 hat. 

Ein Trägermaterial (z.B. Papier) wird dabei mit einer Lösung von grünem Eisenammoniumzitrat und rotem Blutlaugensalz (Kaliumferricyanid) beschichtet (“sensibilisiert”) und danach mit UV-Licht (z.B. an der Sonne) belichtet. Mit der Belichtung verfärben sich die behandelten Stellen von ihrem ursprünglich gelblichen zu einem grünlichen Farbton. Durch Spülen mit Wasser wird einerseits durch das Auswaschen der übriggebliebenen Reaktionssubstanz der Belichtungsprozess gestoppt, anderseits erhält die getränkte Schicht durch Oxidation ihre typisch blaue Färbung (Fixierung). Mit dem Trocknen an der Sonne (direkte Sonneneinstrahlung) wird dieses Blau noch etwas kräftiger, je nachdem, wie lange gewässert worden ist.

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